Nicht jede Meldung ist für uns ein Signal
Ein Lagebild wird nützlich, wenn es auf konkrete Informationsbedarfe und Entscheidungen ausgerichtet ist.
Jede Woche neue Meldungen – aber was davon ist für uns relevant?
Ein Threat Landscape ist mehr als eine Nachrichtensammlung. Die ENISA-Methodik beginnt mit Zweck, Zielgruppe, Stakeholdern und Intelligence Requirements und führt erst danach in die Sammlung. Das ist für GRC entscheidend: Wir sammeln nicht alles, sondern Informationen, die Entscheidungen unterstützen.
Zweck festlegen
Welche Entscheidung soll das Lagebild unterstützen?
Zielgruppe bestimmen
Management, Security, Betrieb oder andere Adressaten?
Informationsbedarf
Welche Fragen müssen die Quellen beantworten?
Quellen bewerten
Herkunft und Vertrauenswürdigkeit bewusst berücksichtigen.
Vom Lagebild zur Priorität
Ein belastbares Lagebild kann Threat Modeling, Vulnerability Prioritization, Detection und Management Reporting unterstützen. Es ersetzt aber nicht die Bewertung des eigenen Asset- und Geschäftskontexts.
Worauf diese Seite gestützt ist
ENISA Cybersecurity Threat Landscape Methodology
Methodik zur Erstellung von Cybersecurity Threat Landscapes; Zweck, Zielgruppe, Stakeholder, Intelligence Requirements und Quellen.