RISK
Risikoakzeptanz (Risk Acceptance)
Restrisiken bewusst, befristet und auf richtiger Ebene akzeptieren.
VERSTEHEN
Wann ist Akzeptanz eine bewusste Entscheidung?
Akzeptanz bedeutet nicht „nichts tun“. Risiko, Alternativen und verbleibende Unsicherheit müssen verstanden sein.
ANWENDEN
Risikoakzeptanz mit Mandat und Frist steuern
01
Risiko
Szenario und Restrisiko.
02
Grund
Warum vertretbar?
03
Kompensierende Controls
Kompensierende Maßnahmen.
04
Entscheider / Owner
Entscheidungsbefugte Stelle.
05
Überprüfung (Review)
Trigger/Ablaufdatum.
BEISPIEL AUS DEM ALLTAG
Akzeptanz am konkreten Szenario
Ein beweglicher Container-Tag kann bewusst akzeptiert werden, wenn Quelle, Einsatzumgebung, Monitoring und Deployment-Evidence bewertet wurden.
NACHWEISEN
Welche Nachweise die Entscheidung tragen
Risk AcceptanceHält die bewusste Risikoakzeptanz mit Entscheider, Entscheidungsgrundlage, Restrisiko, Auflagen und Geltungsdauer fest.
Kompensierende ControlsDokumentieren zusätzliche Schutzmaßnahmen, die eine genehmigte Abweichung oder ein Restrisiko begrenzen.
ReviewdatumLegt fest, bis wann die Akzeptanz erneut bewertet werden muss und ob sie verlängert, geändert oder beendet wird.
ABGRENZUNG
Akzeptieren heißt nicht ignorieren
Eine belastbare Risikoakzeptanz benennt das konkrete Restrisiko, den Entscheider mit passendem Mandat, die Begründung, mögliche Auflagen und einen Review- oder Ablaufpunkt. Wird die Risikolage wesentlich verändert, verliert die frühere Entscheidung ihre Grundlage und muss neu betrachtet werden.
Denkfehler: „Das machen wir später“ ist keine Risikoakzeptanz. Ohne dokumentierte Entscheidung, Mandat und Geltungsdauer bleibt lediglich ein offenes Risiko.