Framework / Methode / Data Governance
methodV2.9
METHODE

Data Governance

Daten werden als fachliche Ressource mit klarer Verantwortung, Bedeutung und Regeln über ihren Lebenszyklus gesteuert.

VERSTEHEN

Worum geht es?

Die IT kann Speicherorte und Systeme betreiben, kennt aber nicht automatisch Bedeutung, Sensitivität oder geschäftliche Folgen jedes Datensatzes. Data Governance verbindet deshalb fachliche Ownership mit technischen Schutzmechanismen.

01

Owner

Fachliche Verantwortung für Bedeutung und zulässige Nutzung.

02

Regeln

Klassifizierung, Qualität, Zugriff, Aufbewahrung und Weitergabe festlegen.

03

Technik

Regeln in Zugriff, Schutz, Backup und Monitoring umsetzen.

ANWENDEN

Wie aus Datenbeständen steuerbare Informationswerte werden

DATEN STEUERN
01DatenbereichVerantworteten Datenbereich abgrenzen
02OwnerVerantwortung eindeutig zuordnen
03BedeutungFachliche Bedeutung bestimmen
04Regel / SchutzRegeln und Schutz ableiten
05ReviewAngemessenheit regelmäßig neu prüfen
Die Schritte greifen ineinander. Erkenntnisse und Veränderungen führen zurück in den Kreislauf.
EINORDNEN

Welche Beziehungen Daten zu steuerbaren Informationswerten machen

Technik ist nicht Ownership

Die IT kann eine Anwendung betreiben. Welche Daten fachlich benötigt werden, wie kritisch sie sind und welcher Verlust akzeptabel wäre, muss der verantwortliche Fachbereich mitbestimmen.

Daten brauchen Kontext

Klassifizierung, Aufbewahrung, Backup und Zugriff werden erst belastbar, wenn Bedeutung und Nutzung der Daten bekannt sind.

VERNETZEN

Im Framework weiterarbeiten

MERKSATZ

Data Governance

Data Governance übersetzt fachliche Bedeutung in technische und organisatorische Schutzentscheidungen.